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Im heute erscheinenden Heft 1/26 schlagen Michael Müller und ich eine Haltung und konkrete Schritte vor, wie man die Schwere aus Veränderungsprozessen holen kann.
Viele Change‑Prozesse scheitern nicht an der Strategie – sondern an unsichtbaren Glaubenssätzen und Störnarrativen, die tief in Teams und Organisationen verankert sind. Der Artikel zeigt: Veränderung wird schwer, wenn Führungskräfte und Mitarbeitende mit völlig unterschiedlichen Realitäts-Annahmen in den Prozess gehen.
Warum es oft schwer wird:
Unser Gegenentwurf: „In Aktanz gehen“
Michael und ich beschreiben im Artikel eine Haltung, die Leichtigkeit und Beweglichkeit in Veränderungsprozesse bringt.
Sie entsteht, wenn Organisationen beginnen:
1️⃣ Erfahrungen wirklich zu hören statt Annahmen zu treffen: Durch Storylistening – narrative Interviews und Story Circles – kommen Störnarrative überhaupt erst an die Oberfläche.
2️⃣ Ballast bewusst abzuwerfen: Nicht alles „mehr“ macht Veränderung besser. Manchmal entsteht Leichtigkeit gerade durch Weglassen.
3️⃣ Aus dem binären Denken auszusteigen: Unser „Schieberegler“-Denken ermöglicht neue Fragen, neue Perspektiven und neue Optionen jenseits von „gut“ oder „schlecht“.
4️⃣ Mit Experimenten zu arbeiten: Sobald Veränderung nicht mehr „abzuarbeiten“ ist, sondern ausprobiert werden darf, entstehen sofort spürbare Leichtigkeit, Selbstwirksamkeit und neue Optionen.
Was dadurch möglich wird:
„In Aktanz gehen“ ist keine Methode, sondern eine Haltung: hinderliche Geschichten erkennen, Ballast abwerfen und spielerisch in Bewegung kommen. So entsteht die Leichtigkeit, die Change‑Prozesse erfolgreich macht.
„In Aktanz gehen“ kann man in einem Intensiv-Seminar im Mai 2026 lernen: Mehr Informationen zum Seminar für Führungskräfte, Coaches und Beratende siehe hier.