Expertenwissen sichern mit Storytelling

Leaving Experts nehmen ihr Erfahrungswissen mit – Expertenwissen sichern mit Storytelling-Methoden hilft Ihnen, Wissenslücken zu vermeiden.

Verlässt ein Experte das Unternehmen, geht nicht selten mit dem Leaving Expert auch sein wertvolles Wissen unwiederbringbar verloren. In besonderem Maße gilt dies für das eher implizite Wissen bzw. Erfahrungswissen, das gegenüber dem Fachwissen nur schwer zu fassen und zu dokumentieren ist.

NARRATA Consult hat sich auf die Erfassung, Dokumentation und Weitergabe dieses schwer fassbaren Erfahrungswissens bei Leaving Experts spezialisiert. Wir bauen Ihnen mit dem narrativen Ansatz der „Transfer Stories“ Brücken zum Expertenwissen, so dass Sie es auch nach dem Weggang des Leaving Expert in Ihrem Unternehmen nutzen können.

Was erwartet Ihr Unternehmen? Wie gehen wir vor?

1. Expertenwissen heben und auswerten

Gerade das schwer zugängliche Erfahrungswissen von Experten entgeht den herkömmlichen Leaving Expert-Tools meist, da dieses Wissen nicht einfach per standardisiertem Fragebogen erhoben werden kann, es liegt vielmehr verborgen in den Erlebnissen, Erfahrungen und Ereignissen des Leaving Expert, mit denen dieses Wissen verknüpft ist. Oftmals ist sich der Experte seines „Wissensschatzes“ selbst gar nicht bewusst.

Daher bitten wir den Experten, über jene Schlüsselerlebnisse und seine Erfahrungen zu erzählen. Im Prozess des Erzählens und Reflektierens finden sich geeignete Worte für seinen „Wissenschatz“, von dem der Nachfolger enorm profitieren kann.

Ausgangspunkt für die narrativen Gespräche bilden in Vorgesprächen mit wichtigen Beteiligten (z.B.: Vorgesetzter, Nachfolger) eruierte zentrale Themen-  und Wissensbereiche. Die Gespräche werden ausgewertet und die Wissensinhalte kontextbelassen gruppiert.

2. Aufbereitung und Gestaltung des Expertenwissens

Die Aufbereitung des Expertenwissens geht weit über das Erstellen von Checklisten hinaus.

NARRATA Consult  bereitet die Ergebnisse des Expert Expert-Projektes in enger Abstimmung mit Ihnen als Auftraggeber kontextbezogen, übersichtlich und gut nachvollziehbar auf. Das Ausgabeformat kann so ganz verschiedene Gesichter bekommen, je nachdem, welche Medien wir einsetzen (Details siehe „Unser Handwerkskasten“).“ Dargestellt werden z. B.:

    • Lessons Learned,
    • Best Practices,
    • Vorgehen in bestimmten typischen Situationen,
    • Tipps und Tricks für Nachfolger,
    • vorhandene Kontakte/Netzwerke und deren Pflege.

Neben Tabellen und sonstigen Übersichten zum expliziten Wissen des Experten entstehen „Transfer Stories“, die sein Erfahrungswissen zu bestimmten Problemlösesituationen auf den Punkt bringen.

Die visuelle Gestaltung des Erfahrungswissens findet z. B. in Form einer MindMap oder eines Wissensbaumes oder aber mit assoziationsstarken Visualisierungen (Bildern, Comics) statt. Eine Verschlagwortung, Hypertexte oder Wikis erleichtern das Auffinden und Bearbeiten der Wissensinhalte im Unternehmen.

3. Verbreitung des Expertenwissens im Unternehmen

Ein nicht wegzudenkender Prozessschritt beim Leaving Expert-Prozess ist die aktive Weitergabe des im Debriefing erhobenen Wissens an den Nachfolger und auch an das gesamte Unternehmen. Wie werden die relevanten Wissensinhalte an die verbleibenden Mitarbeiter vermittelt? Wie kann eine hohe Wiederverwendung und Akzeptanz für das Wissen des Leaving Expert erreicht werden? Diesen Fragen gehen wir mit Ihnen zusammen nach und begleiten und beraten Sie bei der gezielten Verbreitung und Nutzung der erhobenen Wissensinhalte.

Wir sicherten das Erfahrungswissen von ausscheidenden Experten u.a. bereits bei: KSB Frankenthal, Degussa Evonik, HSH Nordbank AG, DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, SMS Meer, BEKO Technologies, Schmidtsche Schack Arvos Group, Hessische Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG), astora Storage Solutions.

Lesen Sie hier mehr über unseren Storytelling-Prozess und unseren narrativen „Handwerkskasten“.

Informieren Sie sich auch über den Einsatz narrativer Methoden für das Projekt Debriefing und bei Kulturanalysen im Rahmen von Change-Prozessen.