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Analogien benutzt man, um einen bildhaften Vergleich zwischen zwei Sachverhalten zu ziehen. Der Vergleich kann entweder strukturelle Ähnlichkeiten betonen, wie etwa die Ähnlichkeit der hohlen (und damit stabilen) Bauweise eines Grashalmes und eines Fernsehturmes. Ein Beispiel für eine funktionale Analogie ist die ähnliche Funktion eines Fischernetzes (fischt je nach Netzgröße verschiedene Fische) und einer Suchmaschine (findet je nach Algorithmen verschiedene Ergebnisse).

Cultural Change: Hierbei handelt es sich um strategische Veränderungsprozesse der Unternehmenskultur, die mit narrativen Methoden eingeleitet und unterstützt werden können.

Erfahrungsgeschichte: Eine Erfahrungsgeschichte ist ein Dokument, in dem die Organisation ihre eigene Geschichte zu zentralen Ereignissen erzählt. Sie ist zweispaltig aufgebaut und enthält zum einen die von einzelnen Personen berichteten Erfahrungen und zum anderen Anmerkungen sowie Reflexions- und Kontexthinweise von Kommentatoren.

Explizites Wissen: Wissen, das verbalisierbar und damit leicht dokumentierbar ist. Der Begriff bezeichnet verbalisierbares Faktenwissen und Wissen über Sachverhalte, wie es z.B.: in Fachbüchern, Datenbanken, Projektdokumentations-Systemen etc. zu finden ist. Explizites Wissen grenzt sich vom implizitem Wissen ab.

Implizites Wissen: Wissen, das nach dem Urvater des Begriffes, Polanyi (1969; 1985), nicht verbalisierbar ist oder aber noch nicht verbalisiert wurde. Daher kann implizites Wissen nur schwer dokumentiert werden. Der Begriff bezeichnet Erfahrungswissen, das im Handeln erworben wurde, aber auch Werte, Einstellungen und Normen, die in der Unternehmenskultur verankert sind.

Leaving Experts: Leaving Experts sind Mitarbeiter, die ein Unternehmen verlassen, aber im Laufe ihrer Tätigkeit einen so spezifischen Erfahrungsschatz angesammelt haben, dass sie nicht einfach durch neue Mitarbeiter ersetzt werden können, sondern eine große Lücke im Unternehmen hinterlassen.

Metapher ist (laut Duden) ein sprachlicher Ausdruck, bei dem ein Wort oder eine Wortgruppe aus dem eigentlichen Bedeutungszusammenhang in einen anderen übertragen wird, ohne dass ein direkter Vergleich zwischen Bezeichnendem und Bezeichnetem vorliegt. Beispiel: Wasser als Bild für das implizite Wissen bzw. Erfahrungswissen. Der gezielte Einsatz von Metaphern zählt zum Portfolio narrativer Methoden und wird als Erweiterung des Methoden-Repertoires angesehen.

Projekt-Debriefing: Unter Debriefing ist die gezielte, methodische Erhebung von Mitarbeiterwissen nach Beendigung eines Projekes oder Prozesses zu verstehen. Ziel ist die Wiederverwendung und Bewahrung des wertvollen Wissens und der Erfahrungen der Beteiligten für kommende, ähnlich geartete Projekte.

Qualitätsmanagement: Alle Tätigkeiten des Gesamtmanagements, die im Rahmen des QM-Systems die Qualitätspolitik, die Ziele und Verantwortungen festlegen sowie diese durch Mittel wie Qualitätsplanung, Qualitätssicherung/QM-Darlegung und Qualitätsverbesserung verwirklichen (Definition nach EN ISO 8402).

Narratives Wissensmanagement: Narratives Wissensmanagement bedeutet, mit innovativen narrativen Methoden die Kernaufgaben des Wissensmanagements, also die Erfassung, Dokumentation, Schaffung und Weitergabe von Wissen zu erfüllen. Narrative Methoden sind darüber hinaus in der Lage, die "Blackbox" Unternehmenskultur zu öffnen und das darin verankerte Wissen an die Oberfläche zu bringen.

Roll-out Projekte: Unter Roll-out Projekten sind Pilotprojekte in Unternehmen zu verstehen (wie z.B. die Einführung eines neuen Frühbuchersystems einer Hotelkette), die zukünftig unternehmensweit, aber auch in Filialen und Tochterfirmen durchgeführt werden sollen.

Story Telling-Methode: Die Methode Story Telling (Kleiner & Roth, 1998) deckt in der Unternehmenskultur verhaftete Normen und Werte auf und kommuniziert sie im gesamten Unternehmen. Story Telling bedeutet, alle Beteiligten an einem herausragenden Ereignis (z.B. ein besonders gut oder schlecht gelaufenes Projekt) hinsichtlich ihrer Erlebnisse und Beobachtungen zu interviewen, daraus eine provokante Erfahrungsgeschichte zu entwickeln und diese in Workshops mit Beteiligten und anderen Organisationsmitglieder zu reflektieren.

 


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